Warum ich dich duze und nicht sieze

Hey, du kannst mir glauben…

Ich habe mir über die letzten Jahre wirklich viele Gedanken gemacht, ob ich dich duzen oder siezen soll.

Nach langem Hin und Her habe ich mich aber entschieden:

Ich werde dich duzen.

Und in diesem kurzen Beitrag möchte ich dir auch erklären warum. Hier ist die ganze Geschichte:

Ich spreche meine Eltern mit „Sie“ an

Das ist kein Scherz.

Meine Eltern kommen ursprünglich aus Rumänien. Und bei uns sprach man rumänisch Zuhause.

Du musst folgendes wissen…

In der rumänischen Sprache gibt es ein ganz normales „du“, aber 2 verschiedene „Sie“: Ein ganz formales „Sie“ und ein persönliches „Sie“.

Nun, da mein Vater von seinen Eltern so erzogen wurde, dass er das persönliche „Sie“ nutzt in der Ansprache, hat er uns (mir und meinen 5 Geschwistern) das genauso beigebracht.

Für uns ist es das Normalste der Welt unsere Eltern mit „Sie“ anzusprechen.

Viele schauen uns dabei komisch an u0026amp; belächeln uns, aber das ist OK.

Der Punkt ist der: Ich wurde dazu erzogen jeden einzelnen Menschen mit Respekt zu begegnen, deshalb tendierte ich immer zum „Sie“.

Dann kam ein überzeugendes Gegenargument

2012 lernte ich einen Menschen kennen, der später einer meiner wichtigsten Mentoren werden sollte: Karl Pilsl.

Karl Pilsl ist seit vielen Jahren erfolgreicher Vollblut-Unternehmer und als ich ihn bei einem seiner Sonntagabendvorträge kennenlernte, wusste ich sofort, dass ich von ihm viel lernen konnte.

Er prägte einen Satz…

Das „Sie“ ist die Sprache des Hirns. Das „Du“ die Sprache des Herzens.

Laut Karl Pilsl erzeugt das „Sie“ unnötige Barrieren, wenn man das Herz des anderen Menschen erreichen möchte.

Und diesen Ansatz fand ich interessant.

Deshalb fing ich an zu testen.

(So sind wir Marketer nun mal. Wir müssen alles testen.)

Was mein Test ergab

Die Aussage von Karl bewahrheitete sich.

  • Sie = Hirn.
  • Du = Herz.

Das „Sie“ kann zwar hilfreich sein, wenn du eine Distanz aufbauen möchtest. Aber das ist bei mir eher selten der Fall, deshalb duze ich jetzt.

Also, Du…

Ich hoffe, dass dir dieser Beitrag eine Einsicht hinter meiner Entscheidung, dich zu duzen, gegeben hat.

Betrachte es als respektvolles „Du“.